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Für einen guten Tag!

Hinweis für Anlagenbetreiber

Änderung der EEG-UmlageEinige der Schülerinnnen und Schüler besichtigten am Zukunftstag den Wasserturm.

Die Stadtwerke Lingen weisen daraufhin, dass Anlagenbetreiber seit dem 01.08.2014, wenn Strom aus Stromerzeugungsanlagen mit einer installierten Leistung von höchstens 10 Kilowatt erzeugt wird, für höchstens 10 Megawattstunden selbst verbrauchten Strom pro Kalenderjahr von der EEG-Umlage befreit sind.


Gemäß § 9 Abs. 2 AusglMechV müssen Betreiber von Stromerzeugungsanlagen alle Angaben zur Verfügung stellen, die für die Endabrechnung der EEG-Umlage nach § 61 EEG für das vorangegangene Jahr erforderlich sind. Die Inanspruchnahme einer verringerten EEG-Umlage ist nur unter der Voraussetzung möglich, wenn Sie fristgemäß bis 28.02.2016 Ihren Mitteilungspflichten nachgekommen sind. Andernfalls erhöht sich die zu zahlende EEG-Umlage auf 100 % zuzüglich Zinsen.

 

Abwicklung der EEG-Umlage mit Verteilnetzbetreiber oder Übertragungsnetzbetreiber?
Gem. § 7 Abs. 1 AusglMechV gilt für die Erhebung der EEG-Umlage von Letztverbrauchern und Eigenversorgern folgendes:
„Die Übertragungsnetzbetreiber müssen die EEG-Umlage nach § 61 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes nur erheben
1. Bei Stromerzeugungsanlagen, die an das Übertragungsnetz angeschlossen sind,
2. Bei Stromerzeugungsanlagen an Abnahmestellen, an denen die EEG-Umlage nach der Besonderen Ausgleichsregelung nach den §§ 63 bis 69 oder nach § 103 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes begrenzt ist,
3. Bei Stromerzeugungsanlagen, deren Strom zum Teil unmittelbar an Letztverbraucher geliefert wird, die nicht mit dem Betreiber der Stromerzeugungsanlage personenidentisch sind, oder
4. In Fällen des § 61 Absatz 1 Satz 3 des Erneuerbare Energien Gesetz“ (z.B. Strombörsenbezug)

Im Falle der reinen Eigenversorgung gem. § 5 Nr. 12 EEG 2014 erfolgt die Abwicklung über Ihren örtlichen Anschlussnetzbetreiber.